Die 10 besten Tipps für Ihre Online-Bewerbung

Online-Bewerbung jobmaxx

Die klassische Bewerbungsmappe, die per Post gesendet wird, stirbt immer mehr aus. Heutzutage bevorzugen die meisten Unternehmen eine Online-Bewerbung, manche haben im Karriere Portal ihrer Website sogar Online-Formulare für die Bewerber. Trotzdem konzentrieren sich viele Bewerbungstrainings immer noch auf die postalische Variante. Deshalb wollen wir Ihnen an dieser Stelle die zehn besten Tipps für eine gelungene Online-Bewerbung geben. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

  1. Rechtschreibung

Auf Ihre Rechtschreibung zu achten, halten Sie sicherlich für selbstverständlich. Tatsächlich ist das mit der Rechtschreibung beim Tippen aber so eine Sache. Beim Schreiben mit dem Stift machen wir nämlich viel weniger Fehler. Wenn man hingegen auf der Tastatur tippt, kommt es häufig zu Patzern, die man beim direkten Schreiben auf Papier nicht machen würde. Ein typisches Beispiel hierfür sind Buchstabenverdreher, wie „nihcts“ statt „nichts“. Dummerweise fallen uns diese Flüchtigkeitsfehler beim ersten Lesen oft gar nicht auf, weil unser Gehirn uns die Buchstaben automatisch in der richtigen Reihenfolge sehen lässt. Lesen Sie Ihre Bewerbung also besser doppelt und dreifach und lassen sich am besten auch noch von einer weiteren Person dabei helfen.

 

  1. E-Mail-Adresse

Mit einer E-Mail-Adresse namens „badboy1990“ oder „crazysexyhexi“ sollten Sie sich auf keinen Fall bewerben. Falls Sie Ihren Account so benannt haben, dann richten Sie einen zusätzlichen ein. Die Adresse sollte vor dem @-Zeichen dann nach Möglichkeit nur Vor- und Nachnamen enthalten. Das ist wesentlich professioneller. Mal davon abgesehen, dass die Chance geringer ist, dass Ihre Bewerbung direkt im Spam-Ordner landet.

 

  1. Anhänge

Lesen Sie sich genau durch, was in der Stellenbeschreibung steht. Manche Personaler bevorzugen Lebenslauf und Zeugnisse in einer PDF Datei, andere wollen lieber zwei getrennte Dateien. Richten Sie sich hier auf jeden Fall nach den Wünschen des Unternehmens. Achten außerdem darauf, dass die Dateien eindeutig benannt sind. Eine Möglichkeit wäre, als Dateinamen den Inhalt (also zum Beispiel „Zeugnisse“) und Ihren Namen zu wählen. Achten Sie zudem darauf, dass die Anhänge nicht zu groß sind – mehr als 4 MB sollten es nicht sein. Oft wird auch die maximal gewünschte Größe in der Ausschreibung genannt. Ihr Bewerbungsfoto sollten Sie in den Lebenslauf einbauen.

 

  1. Anschreiben

Abgesehen von den Regeln, die auch bei der postalischen Bewerbung gelten, wie den richtigen Ansprechpartner anzusprechen, individuell auf das Unternehmen und die Jobbeschreibung eingehen und das Anschreiben nicht zu lang zu verfassen, gibt es noch weitere Dinge zu beachten. So gehören Emoticons zwar zu unserer alltäglichen Online-Kommunikation, haben aber in der Bewerbung nichts zu suchen. Auch auf Abkürzungen sollten Sie nach Möglichkeit verzichten.

 

  1. Unbedingt das Layout überprüfen!

Bevor Sie Ihre Bewerbung abschicken, sollten Sie in einem Office Programm, wie Microsoft Word, noch einmal das Layout überprüfen. Hier können sich Fehler zeigen, die Sie in der E-Mail nicht sehen können. Dazu gehören unterschiedliche Formatierungen im Text, nicht übernommene Sonderzeichen oder ungewollte Zeilenumbrüche.

 

  1. Spam Filter überprüfen

Unternehmen verschicken in der Regel recht schnell eine Eingangsbestätigung per Mail, sobald Ihre Bewerbung eingegangen ist. Wenn Sie keine Bestätigung in Ihrem Posteingang finden, sollten Sie zunächst Ihren Spam-Ordner überprüfen, vielleicht ist sie dort gelandet. Haben Sie nach einer Woche noch keinerlei Rückmeldung erhalten, können Sie höflich nachfragen, ob Ihre Bewerbung angekommen ist. Eventuell ist sie auch im Spam-Ordner Ihres Empfängers gelandet – obwohl Personaler diesen eigentlich überprüfen sollten.

 

  1. Bewerbungen über Portale

Bewerben Sie sich über ein Online-Portal, sollten Sie sich die Zeit nehmen, alle Punkte genau durchzulesen, damit Sie nicht versehentlich ein Feld falsch ausfüllen. Zudem sollte auf Ihren Unterlagen das aktuelle Datum stehen. Gelegentlich müssen Sie auf solchen Portalen auch Tests ausfüllen – bereiten Sie sich gut auf diese vor. Ihr Anschreiben gehört in ein Freitextfeld. Achten Sie darauf, dass Sie dieses übersichtlich gliedern und dass es nicht durch mögliche Zeichenbegrenzungen abgeschnitten wird. In den Portalen können Sie zudem meist den Status Ihrer Bewerbung einsehen.

 

  1. Aus der Masse herausstechen

Insbesondere, wenn Sie sich auf einen kreativen Beruf bewerben, macht es Sinn Ihre Online-Bewerbung etwas aufzupeppen. Dies kann zum Beispiel durch Diagramme im Lebenslauf oder ein gutes, nicht aufdringliches Design geschehen. Es gibt auch viele Tools, mit denen Sie Ihr Online-Profil, zum Beispiel bei LinkedIn, aufwerten können. So können Sie mit ResumUP Ihre Vita in einen übersichtlichen, schicken Zeitstrahl verwandeln und eine Art Persönlichkeitsprofil erstellen. Mit SkillPie können Sie sogar ein Kreisdiagramm mit einer Übersicht Ihrer Fähigkeiten und Stärken basteln.

 

  1. Der Betreff

Personaler bekommen täglich jede Menge E-Mails. Sie erleichtern ihnen die Arbeit, wenn Sie in den Betreff prägnant schreiben, um was es in Ihrer E-Mail geht – ein Bespiel wäre „Bewerbung Marketing Assistenz“. Wurde in der Stellenausschreibung eine Kennziffer erwähnt, dann schreiben Sie diese mit in den Betreff.

 

  1. Stellenausschreibung und Bewerbung ausdrucken

Kommt es zu einem Vorstellungsgespräch, beziehen sich Personaler gern auf konkrete Punkte in Ihrer Bewerbung oder in der Stellenbeschreibung. Damit Sie beides noch präsent haben, sollten Sie sich diese ausdrucken und vor dem Gespräch noch einmal gut durchlesen. Insbesondere bei der Ausschreibung empfiehlt sich ein Ausdruck, da diese, bis Sie bei dem Unternehmen vorstellig werden, schon längst offline sein kann. Sie kann aber sehr hilfreich bei der Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch sein. Sie können noch einmal verinnerlichen, was genau gesucht und gefordert wird und sich vorab überlegen, wie Sie darauf eingehen könnten. Auch bei eventuellen Fragen Ihrerseits kann auf spezifische Punkte der Jobbeschreibung Bezug genommen werden. Haben Sie keinen Drucker, können Sie  alternativ auch einen (gut lesbaren!) Screenshot machen. Der Vorteil eines Ausdrucks ist aber, dass Sie diesen mit in das Gespräch nehmen können. Laptop werden nicht immer gern gesehen – ein Blick auf das Smartphone währenddessen ist prinzipiell tabu.